KNOSPENSALZ – Schwarzpappelknospen Salz“

Knospen sind nicht nur gesund, sondern können auch ausgesprochen gut schmecken:

Wohlschmeckend:  Ahorn, Birke, Eberesche (Marzipan), Hasel, Erle, Linde, Ulme u. Weißdorn, Ulme

Bitter: Eiche, Walnuss, Esche, Kirsche od. Apfelbaum

Harzig-scharf:  Pappel

… fein gemahlen als mineralischer Nahrungszusatz und im Knospensalz

Knospensalz

  • 1 EL getrocknete Knospen
  • 100 g Natursalz

Die Schwarzpappel ist sehr wirkungsvoll und durch ihren harzig/scharfen Geschmack ein „außergewöhnliches Geschmackserlebnis“

Bei Durchblutungsstörungen der Beine, Arterienskerose, entzündlichen Gelenkserkrankungen, stärken die Gefäßwände, fördert Entlastung der Venen, verhindert Verhärtungen d. Arterien, wundheilend/schmerzstillend (Salicin), viel Harz, äth. Öle daher desinfiszierend, antibiotisch, entzündungshemmend,  anzuwenden bei Verbrennungen u. Entzündungen (Salbe …) dient auch als Propolisersatz bei Bienenallergie, natürliches AB, bei Bronchitis, und Migräne, hilft bei Hautentzündungen und Rachenentzündungen

Ich sammle mir Knospen von der Pappel und schneide sie klein ,  am besten zur Pappel passt ein Natursalz und solltet ihr hier auf sehr gute Qualität achten (ev. ein Ursalz, Steinsalz….), wobei das Salz durchaus auch grob sein kann. Nun die Knospen und das Salz in eine Küchenmaschine geben und mahlen bis die gewünschte Körnung aufscheint, dann in kleine Gläschen füllen.

Bei diesem Salz solltet ihr aufgrund des balsamisch, harzig-scharfen Geschmacks nicht zu viele Knospen verwenden…

 

Eure RingelhexRingelhex

FNL Stammtisch am 20.2.2018 – WICKEL

 

Wadenwickel:                 um die Wade

Ganzes Bein:                   von Knöchel bis zum Oberschenkel

Lenden Wickel:               40 x 180 Tuch um Lende und Bauch

Brust Wickel:                   um komplette Brust und Rücken

Bei Kindern:                     trockenes Tuch dann Wickel und drüber trockenes Tuch

 

richtig wickeln:

  • Ich benötige 3 Tücher
  • Ein Tuchen (das kleinste) unten, es kommt in z.B. kaltes Wasser und wird eng um den Körper gewickelt,
  • dann ein zweites Tuch das 2-3 cm über das erste Tuch drübersteht und eng um das erste Tuch gewickelt wird
  • ein 3. Tuch zum Warmhalten dies sollte ein Flanelltuch etc. sein
  • das kalte Tuch soll sehr eng gewickelt werden, dann das Übertuch.

 

Kalte Wickel:

Es entsteht nach 15-30 Min. dann ein Wärmeaustausch zwischen Haut und kaltem Tuch .. es dunstet.

Wenn es dunstet, dann öffnen sich die Gefäße, die Durchblutung steigert sich, stoffwechselanregend,

Spürt man einen Zug, od. dass z. B. der Hals kalt wird, dann sollte man das Tuch runternehmen – es gibt dann irgendwo eine Kältebrücke, wo es reinzieht und das sollte es nicht, es wird einem sonst kalt ..

 

Für alle „itis“: chron. Entzündungen, Fieber, Arthrose, Halsweh, Gelenksschmerzen, Gallen/Nierenkoliken, Gastritis, Leber- Eileiterentzündungen, Furunkel, Brustfellentzündung, Fieber

Wadenwickel mit kaltem Wasser und Essig   10-15 Minuten

 

Senfmehl-Wickel:

3-6 Esslöffel  Senfkörner zu Mehl reiben oder schon eine fertige Senfmehleinlage aus der Apotheke kaufen

  • in 5 L Wasser ca. 50 Grad heiß legen
  • ziehen lassen
  • ein Tuch in den Bottich legen und wenn es durchfeuchtet ist, dann 10-20 Minuten auf die Haut geben.

Sollte die Haut brennen dann sofort vom Körper nehmen (es sind die Senfölprobleme die manche Menschen nicht vertragen)

Gegen Husten der sich nicht löst, Magenweh, Atemnot, bei Neurodermitis,

Lungenentzündung: vorne und hinten ein heißes Tuch auflegen!

Vorsicht bei sehr heller und empfindlicher Haut!

Leberwickel:

Man gibt in das Wasser Schafgarbe oder Mariendistel, lässt sie ziehen.

Warmer Wickel – 20-40 Minuten oben lassen

Bei Fastenunterstützung, Leberbeschwerden

Kneipp-Halswickel:

Kaltes Wasser

Kalter Wickel sehr eng gewickelt, bleibt über Nacht zum Dunsten

Bei Grippe, wenn die Stimme weg bleibt, nicht beim Stillen auf die Brust legen da sonst die Milch wegbleiben kann da die Brustdrüsen beleidigt werden wegen der Kälte

Monari Wickel:

Kalt: nervliche Schmerzen, Phantomschmerzen, Amputationen

Heiß: chronische Schmerzen, Muskelverspannungen, Akne,

Monari gibt es in der Apotheke zu kaufen,

auf Pergamentpapier legen und dann auf die Haut geben, Tuch drüberlegen

fördert die Durchblutung da Pfeffer und Öle drinnen sind…

Paraffin Wickel:

Auf Hände oder Beine auflegen,

hält lange Zeit warm

gut bei Gelenksschmerzen

Moor Wickel:

Heiß oder kalt

Bei Rheuma, Osteoporose (Kalzium im Moor), Hautproblemen, chronische Schmerzen im Bewegungsapparat,

Kartoffelwickel:

Kartoffel kochen, pürieren, 1 cm dick auf die Haut auflegen, mit Tuch bedecken

Wenn man das Gefühl der Kälte hat dann gibt man den Wickel runter:

Bei: Rückenschmerzen, Kopfweh (auf die Stirn legen) Nierenbeckenentzündung (bei Nieren komplett über die Nieren legen..)

Topfenwickel:

Messerrückenstark  auftragen

Bei „itis“ – Entzündungungen

… nach 15 Min. entfernen sonst gehen die Schadstoffe wieder in den Körper zurück

Salz ins Wasser :

Zuviel Salz im Wickel juckt

Kalter Wickel bei roten und geschwollenen Stellen z. B.: akute Gelenksschmerzen u Hexenschuss

Lehm:

Entzündungshemmend, desinfizierend, gegen schlechte Gerüche, Eiter, entfettend wie Heilerde,

kauft man in der Apotheke

Leinsamen:

Mahlen, in Wasser quellen lassen auf das Tuch geben

Bei: Husten, Bronchitis, Schnupfen, Nasen/Nebenhöhlenentzündungen, (weicher als Senföl)

Kohl:

Strunk rausschneiden

Mit Nudelwalker walzen bis Saft rausrinnt,

auf Knie oder Gelenke legen

Kohl leitet aus, viel Vitamin C, desinfizierend, holt Giftstoffe raus

Gelenksschmerzen, bei Gicht ( Gichtkristalle lösen sich auf!), Bronchitis, Halsentzündung, dient auch als Entspannungswickel nach einem harten Tag

Trichterwickel – heiße Rolle:

Ein Tuch rechteckig, einrollen um Trichter

Zweites Tuch nochmals um den ersten Trichter wickeln

1/ 8 bis ¼ Heißes Wasser in den Tuchtrichter füllen, Tücher nehmen Wasser auf, es rinnt unten kein Wasser aus!

Dann auf die betroffenen Stellen tupfen

Bei: Galle, Leber, Nacken-, Wirbelsäulenschmerzen, Hexenschuß

Bei ganz starken Schmerzen wo man keinen Wickel auf diese Stellen geben kann, nimmt man die heiße Rolle.

Tennisarm: kurze kalte Wickel

Warmer Wickel je was gut tut,

beim Tennisarm ist meist der 2. U 3. Brustwirbel verschoben!! – hier das Problem lösen!!

Venenprobleme: nicht heiß wickeln, sehr schlecht und gefährlich für Gefäße

Ganz lieben Dank an Brita die uns in die Kunst des Wickelns eingeführt hat und bei der wir auch Hand ans Handtuch anlegen durften …

Eure RingelhexRingelhex

 

 

… das Trail-Jahr 2018 beginnt ASDS HOHE WAND TRAIL 24.2.18

Heute, am 24.02.2018 war es soweit und mein Team Kerry-Stephan starteten beim 1. ASDS Trail  bei Kerstin Schmölz.

Vielen Dank Kerstin und vielen Dank auch an unsere Richterin Christa Veits!

 

Die Starterliste:

Wir starteten bei sehr starkem kalten Wind aber  herrlichem Sonnenschein in den Tag. Der Schnee gefiel zwar den Hunden, aber nicht unbedingt den Schafen und so war es doch sehr schwer die Schäflein in Gang zu bringen ….  Das Trailfeld war auch schneebedingt etwas holprig und es gab schon den einen oder anderen Sturz, aber „gut is´gangn, nix is passiert…“

und hier noch ein ganz kurzes aber sehhhhhhhhhhhhhhhhhhhr lustiges Video!!

„… das Trail-Jahr 2018 beginnt ASDS HOHE WAND TRAIL 24.2.18“ weiterlesen

unsere BÄUME

… ich möchte Euch nun nach längerem wieder ein bisserl etwas aus der Natur erzählen ….

 

„Still und star ruht der See, ….. „

Ja es scheint so,  als würde momentan wirklich alles ruhen und schlafen, aber dies hat bei Bruder Baum und Schwester Knospe nur so den Anschein ….

heute möchte ich Euch ein bisserl was über den BAUM zusammenfassen …

Der Baum gilt als Symbol des Leben!

  • Damals, vor tausenden von Jahren, als der Blitz den Baum traf,  als die Menschen sahen wie er als Feuersäule aufloderte, begann die Wertschätzung der Bäume.
  • Die Menschen begann vor ca. 6000 Jahren die Bäume zu nutzen.
  • „Mensch“ verfütterte junge Triebe an seine Tiere, welche auch die Ur-Entdecker der Knospen, als Kraft- u Heilnahrung, waren.
  • Anders als heute, waren früher die Bäume nicht nur Fruchtlieferant, sondern auch als Quelle von wertvollem Baumgemüse wie z. von Knospen, Blüten, Blättern und Sprossen.
  • Respekt, Ehrerbietung und Dankbarkeit gegenüber Bruder und Schwester Baum fanden seither einen festen Platz im Lebensalltag der Menschen
  • In jedem Land, in jeder Kultur, finden wir unzählige Bräuche die sich rund um den Baum ranken.
  • Bäume sind Ausdruck der Freude und der Trauer, sie sind Zeichen der Geburt und des Todes, Bäume können Kraftspender aber auch Krafträuber sein und fast jeder Baum hat auch in der Volksheilkunde eine Bedeutung.

ÖSTERREICHS WALD

  • Der Großteil des österreichischen Waldes (82 Prozent) ist in Privatbesitz und wird kleinflächig bewirtschaftet: Steiermark und Kärnten gehören mit 61,4 bzw. 61,2 Prozent an Waldfläche zu den waldreichsten Bundesländern.
  • 48 Prozent der Gesamtfläche Österreichs sind mit Wald bedeckt, das sind 4 Mio. Hektar oder 3,4 Milliarden Bäume – 65 verschiedenen Baumarten  – die im Wald zur Nutzung bereit steht . Damit liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld.
  • Baum-Spitzenreiter sind: Fichte mit 2 Milliarden Bäumen, gefolgt von Rotbuche mit 326 Millionen und Weißkiefer mit 193 Millionen.
  • Holz ist in Österreich nicht nur ausreichend vorhanden, es wächst auch mehr nach, als geerntet wird. Der Rest verbleibt im Wald. Das bedeutet, dass in jeder Sekunde 1 Kubikmeter Holz nachwächst. Das ist täglich die Menge, die für rund 2.100 Einfamilienhäuser benötigt würde.
  • Man kann davon ausgehen, dass ein Großteil unserer Bäume infolge des Klimawandels in Zukunft stärker unter Stress geraten und je nach Standortverhältnissen besser oder schlechter damit zurecht kommen wird

Wissenswertes über unsere Bäume:

  • Ein Baum produziert ca. 5 kg Sauerstoff pro Tag. – Er produziert sohin Sauerstoff für 10 Menschen.
  • Bäume erhöhen durch ihre Verdunstung von 10 bis über 100 l Wasser am Tag die Luftfeuchtigkeit und sorgen so für Kühlung.
  • Bäume spenden Schatten und schützen vor UV-Strahlung.
  • Bäumen filtern und reinigen die Luft von Schadstoffen, Staub, Bakterien und Pilzspuren.
  • Bäume sind wertvolle Lebensräume für Vögel, kleine Säuger, Bienen, Schmetterlinge und andere nützliche Insekten.
  • Ihre Blüten und Früchte stellen eine wichtige Nahrungsquelle dar.
  • Bäume erhöhen aufgrund ihrer positiven Wirkung den Wert eines Grundstücks.
  • Um die Leistung eines 100 Jahre alten Baumes zu erreichen, müßten an die 2000 Jungbäume gepflanzt werden.
  • Grünräume motivieren Menschen.
  • Der Aufenthalt in natürlicher bzw. naturnaher Umgebung senkt nachweislich den Blutdruck und den Cortisolspiegel was zur Stressreduktion führt.

Studie:

Zwei Spitalspersonengruppen wurden getestet:

Eine Gruppe schaute nur auf einen neu gestalteten Betonplatz, die andere Gruppe auf Grünflächen mit vielen Bäumen. Die Gruppe, welche auf die Bäume schauen durfte, brauchte weniger Schmerzmittel und konnte früher entlassen werden.

……. drum schau auf Bruder BAUM!

 

Eure Ringelhexe