FNL Stammtisch – Suppenwürze im Oktober 2017

Liebe Kräuterfreunde,  der Freunde guter Suppenwürze,

im Oktober war es wieder soweit und wir hatten unseren 2. Stammtisch in der Nähe von Traiskirchen.

Monika und Brita – unsere Stammtisch-Häuptlinge – brachten eine Unmenge von Gemüse und Küchengerätschaften mit und dann ging´s ran ans Werkeln. Alle von uns putzten, schnibbelten und  werkelten bis das Gemüse

zerkleinert war und mit der beigestellten Küchenmaschine wurde es dann in Hand um drehen zerkleinert.

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KNOSPENSALZ – Schwarzpappelknospen Salz“

Knospen sind nicht nur gesund, sondern können auch ausgesprochen gut schmecken:

Wohlschmeckend:  Ahorn, Birke, Eberesche (Marzipan), Hasel, Erle, Linde, Ulme u. Weißdorn, Ulme

Bitter: Eiche, Walnuss, Esche, Kirsche od. Apfelbaum

Harzig-scharf:  Pappel

… fein gemahlen als mineralischer Nahrungszusatz und im Knospensalz

Knospensalz

  • 1 EL getrocknete Knospen
  • 100 g Natursalz

Die Schwarzpappel ist sehr wirkungsvoll und durch ihren harzig/scharfen Geschmack ein „außergewöhnliches Geschmackserlebnis“

Bei Durchblutungsstörungen der Beine, Arterienskerose, entzündlichen Gelenkserkrankungen, stärken die Gefäßwände, fördert Entlastung der Venen, verhindert Verhärtungen d. Arterien, wundheilend/schmerzstillend (Salicin), viel Harz, äth. Öle daher desinfiszierend, antibiotisch, entzündungshemmend,  anzuwenden bei Verbrennungen u. Entzündungen (Salbe …) dient auch als Propolisersatz bei Bienenallergie, natürliches AB, bei Bronchitis, und Migräne, hilft bei Hautentzündungen und Rachenentzündungen

Ich sammle mir Knospen von der Pappel und schneide sie klein ,  am besten zur Pappel passt ein Natursalz und solltet ihr hier auf sehr gute Qualität achten (ev. ein Ursalz, Steinsalz….), wobei das Salz durchaus auch grob sein kann. Nun die Knospen und das Salz in eine Küchenmaschine geben und mahlen bis die gewünschte Körnung aufscheint, dann in kleine Gläschen füllen.

Bei diesem Salz solltet ihr aufgrund des balsamisch, harzig-scharfen Geschmacks nicht zu viele Knospen verwenden…

 

Eure RingelhexRingelhex

FNL Stammtisch – Suppenwürze – Oktober 2017

Liebe Kräuterfreunde                                                             und Freunde guter Suppenwürze,

im Oktober war es wieder soweit und wir hatten unseren 2. Stammtisch in der Nähe von Traiskirchen.

Monika und Brita – unsere Stammtisch-Häuptlinge – brachten eine Unmenge von Gemüse und Küchengerätschaften mit und dann ging´s ran ans Werkeln. Alle von uns putzten, schnibbelten und  werkelten bis das Gemüse zerkleinert war und mit der beigestellten Küchenmaschine wurde es dann in Hand um drehen zerkleinert.

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Der BALDRIAN …. auch er erwacht schon …

im Rahmen eines Kräuterseminars wurde mir der BALDRIAN als Projektpflanze zugeteilt und war es meine Aufgabe möglichst viele Details und Informationen auszuarbeiten:

.. nun mein Werk:

Der botanische Namen Valeriana officinalis stammt von Carl von Linne, einem Naturwissenschaftler der von 1707 – 1778 lebte.

Der Name Valeriana leitet sich von dem lateinischen „valere“ –  das man mit „gesundbleiben“ übersetzen könnte, ab.

Die Geschichte des Baldrians:

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Der GIRSCH

Hier vorab ein paar Informationen zu dieser – von Gärtnern oft als „Unkraut“ beschimpften – Pflanze:

Als Wildgemüse dürfte Giersch schon in der Steinzeit gegessen worden sein

Deutscher Name: GIERSCH
Wissenschaftl. Name: Aegopodium podagraria
Familie: Doldenblütler = Apiaceae
Vorkommen/Fundort Au- u. Laubwald, Garten, Wiesen, entlang d. Triesting, Schönauer Teiche, feucht/schattig
Blütezeit: 6-7
Sammelzeit: 4-7
Sammelgut: Blatt, frisch/getrocknet / Blüte bei Rheuma
Lebensdauer: mehrjährig
Verwendung als: Suppe, Salz, roh im Salat, Tee, Saft, Spinat
Anwendung bei: Gicht, Rheuma, Blasenentzündung, Verdauung, entwässernd,  vermindert Harnsäure
Heilwirkung: antirheumatisch, entzündungshemmend, harnsäurelösend, beruhigend, leicht abführend
Inhaltsstoffe: Äth. Öl, Chlorogensäure, Cumarine, Harz, Flavonolglykoside, Hyperosid, Isoquercitrin, Kaffeesäure, Kalium, Phenolcarbonsäuren, Polyine, Vitamin C

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