unsere BÄUME

… ich möchte Euch nun nach längerem wieder ein bisserl etwas aus der Natur erzählen ….

 

„Still und star ruht der See, ….. „

Ja es scheint so,  als würde momentan wirklich alles ruhen und schlafen, aber dies hat bei Bruder Baum und Schwester Knospe nur so den Anschein ….

heute möchte ich Euch ein bisserl was über den BAUM zusammenfassen …

Der Baum gilt als Symbol des Leben!

  • Damals, vor tausenden von Jahren, als der Blitz den Baum traf,  als die Menschen sahen wie er als Feuersäule aufloderte, begann die Wertschätzung der Bäume.
  • Die Menschen begann vor ca. 6000 Jahren die Bäume zu nutzen.
  • „Mensch“ verfütterte junge Triebe an seine Tiere, welche auch die Ur-Entdecker der Knospen, als Kraft- u Heilnahrung, waren.
  • Anders als heute, waren früher die Bäume nicht nur Fruchtlieferant, sondern auch als Quelle von wertvollem Baumgemüse wie z. von Knospen, Blüten, Blättern und Sprossen.
  • Respekt, Ehrerbietung und Dankbarkeit gegenüber Bruder und Schwester Baum fanden seither einen festen Platz im Lebensalltag der Menschen
  • In jedem Land, in jeder Kultur, finden wir unzählige Bräuche die sich rund um den Baum ranken.
  • Bäume sind Ausdruck der Freude und der Trauer, sie sind Zeichen der Geburt und des Todes, Bäume können Kraftspender aber auch Krafträuber sein und fast jeder Baum hat auch in der Volksheilkunde eine Bedeutung.

ÖSTERREICHS WALD

  • Der Großteil des österreichischen Waldes (82 Prozent) ist in Privatbesitz und wird kleinflächig bewirtschaftet: Steiermark und Kärnten gehören mit 61,4 bzw. 61,2 Prozent an Waldfläche zu den waldreichsten Bundesländern.
  • 48 Prozent der Gesamtfläche Österreichs sind mit Wald bedeckt, das sind 4 Mio. Hektar oder 3,4 Milliarden Bäume – 65 verschiedenen Baumarten  – die im Wald zur Nutzung bereit steht . Damit liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld.
  • Baum-Spitzenreiter sind: Fichte mit 2 Milliarden Bäumen, gefolgt von Rotbuche mit 326 Millionen und Weißkiefer mit 193 Millionen.
  • Holz ist in Österreich nicht nur ausreichend vorhanden, es wächst auch mehr nach, als geerntet wird. Der Rest verbleibt im Wald. Das bedeutet, dass in jeder Sekunde 1 Kubikmeter Holz nachwächst. Das ist täglich die Menge, die für rund 2.100 Einfamilienhäuser benötigt würde.
  • Man kann davon ausgehen, dass ein Großteil unserer Bäume infolge des Klimawandels in Zukunft stärker unter Stress geraten und je nach Standortverhältnissen besser oder schlechter damit zurecht kommen wird

Wissenswertes über unsere Bäume:

  • Ein Baum produziert ca. 5 kg Sauerstoff pro Tag. – Er produziert sohin Sauerstoff für 10 Menschen.
  • Bäume erhöhen durch ihre Verdunstung von 10 bis über 100 l Wasser am Tag die Luftfeuchtigkeit und sorgen so für Kühlung.
  • Bäume spenden Schatten und schützen vor UV-Strahlung.
  • Bäumen filtern und reinigen die Luft von Schadstoffen, Staub, Bakterien und Pilzspuren.
  • Bäume sind wertvolle Lebensräume für Vögel, kleine Säuger, Bienen, Schmetterlinge und andere nützliche Insekten.
  • Ihre Blüten und Früchte stellen eine wichtige Nahrungsquelle dar.
  • Bäume erhöhen aufgrund ihrer positiven Wirkung den Wert eines Grundstücks.
  • Um die Leistung eines 100 Jahre alten Baumes zu erreichen, müßten an die 2000 Jungbäume gepflanzt werden.
  • Grünräume motivieren Menschen.
  • Der Aufenthalt in natürlicher bzw. naturnaher Umgebung senkt nachweislich den Blutdruck und den Cortisolspiegel was zur Stressreduktion führt.

Studie:

Zwei Spitalspersonengruppen wurden getestet:

Eine Gruppe schaute nur auf einen neu gestalteten Betonplatz, die andere Gruppe auf Grünflächen mit vielen Bäumen. Die Gruppe, welche auf die Bäume schauen durfte, brauchte weniger Schmerzmittel und konnte früher entlassen werden.

……. drum schau auf Bruder BAUM!

 

Eure Ringelhexe

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